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<title>Türken</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Türken</span></h1>
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<p>Die <b>Türken</b> (<a href="T%C3%BCrkische_Sprache" title="Türkische Sprache">türkisch</a> <i>Türkler</i>) sind eine <a href="Ethnie" title="Ethnie">Ethnie</a>, deren Hauptsiedlungsgebiete in <a href="Anatolien" class="mw-redirect" title="Anatolien">Anatolien</a>, <a href="Zypern" title="Zypern">Zypern</a> und <a href="S%C3%BCdosteuropa" title="Südosteuropa">Südosteuropa</a> liegen. In vielen Ländern der Welt existiert eine große <a href="T%C3%BCrkische_Diaspora" class="mw-redirect" title="Türkische Diaspora">türkische Diaspora</a>, überwiegend in europäischen Ländern und innerhalb dieser vor allem in <a href="T%C3%BCrkeist%C3%A4mmige_in_Deutschland" title="Türkeistämmige in Deutschland">Deutschland</a>. Der Großteil der Türken lebt in der seit Gründung 1923 durch <a href="Mustafa_Kemal_Atat%C3%BCrk" title="Mustafa Kemal Atatürk">Kemal Atatürk</a> nach ihnen benannten Republik <a href="T%C3%BCrkei" title="Türkei">Türkei</a>, dem Nachfolger des <a href="Osmanisches_Reich" title="Osmanisches Reich">Osmanischen Reiches</a>, in der sie die Mehrheit der Bevölkerung bilden.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Etymologie">Etymologie</h2></div>
<p>Die Volksbezeichnung <i>Türk</i> wird erstmals in chinesischen Chroniken des 6. Jahrhunderts als <i>T'u-küe</i> oder <i>Tujue</i> erwähnt und war der Name eines Clans innerhalb einer größeren nomadischen Stammeskonföderation, der die Eigenbezeichnung „Türk“ trug und deren Herkunft nicht eindeutig zu belegen ist.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit dem Aufstieg der „Türk“ wurde der Name als politische Bezeichnung auf eine ganze Reihe anderer Nomaden und Völker übertragen und schließlich, durch einen bis heute nicht vollständig nachvollzogenen Prozess, als generelle Bezeichnung für eine ganze <a href="Turksprachen" title="Turksprachen">Sprach-</a> und <a href="Turkv%C3%B6lker" title="Turkvölker">Völkerfamilie</a> übernommen – zuerst von muslimischen Gelehrten, später auch in Europa.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Daraus ist auch die Bezeichnung für die türkische Bevölkerung <a href="Anatolien" class="mw-redirect" title="Anatolien">Anatoliens</a> abgeleitet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>

<p>Die heutigen Türken lassen sich in den sprachlichen und ethnischen Kontext der <a href="Turkv%C3%B6lker" title="Turkvölker">Turkvölker</a> stellen. Das Siedlungsgebiet des ältesten unter dem Namen <i>Türken</i> bekannten Volkes befand sich im östlichen <a href="Zentralasien" title="Zentralasien">Zentralasien</a>, auf einem Gebiet, das sich vom <a href="Altai" title="Altai">Altai</a>-Gebirge bis zum <a href="Tienschan" class="mw-redirect" title="Tienschan">Tienschan</a> im Westen und vom <a href="Baikalsee" title="Baikalsee">Baikalsee</a> im Norden bis zum <a href="Altun" title="Altun">Altun</a> im Süden erstreckte. Bereits in der ausgehenden <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">Spätantike</a> entstand dort ein erstes türkisches Reich, das der <a href="G%C3%B6kt%C3%BCrken" class="mw-redirect" title="Göktürken">Göktürken</a>, die ab der Mitte des <a href="6._Jahrhundert" title="6. Jahrhundert">6. Jahrhunderts</a> für etwa zwei Jahrhunderte eine bedeutende Rolle in der Geschichte Zentralasiens spielten. Hier nahmen später Migrationen ihren Anfang, die zur Gründung verschiedener Reiche wie die der <a href="Karachaniden" title="Karachaniden">Karachaniden</a>, <a href="Seldschuken" title="Seldschuken">Seldschuken</a> oder <a href="Osmanisches_Reich" title="Osmanisches Reich">Osmanen</a> führten. Sie führten ferner turksprachige Gruppen in den <a href="Mittlerer_Osten" title="Mittlerer Osten">Mittleren Osten</a> und nach <a href="Anatolien" class="mw-redirect" title="Anatolien">Anatolien</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Steinbach17_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Steinbach17-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einwanderung_nach_Anatolien">Einwanderung nach Anatolien</h3></div>

<p>Der Aufstieg der Türken zu einer islamischen Großmacht begann bereits im 11. Jahrhundert, als die <a href="Gro%C3%9Fseldschuken" class="mw-redirect" title="Großseldschuken">Großseldschuken</a>, ein Familienclan <a href="Oghusen" title="Oghusen">oghusischer</a> Herkunft, ein riesiges Gebiet eroberten, das vom <a href="Mittelmeer" title="Mittelmeer">Mittelmeer</a> bis nach <a href="Zentralasien" title="Zentralasien">Zentralasien</a> reichte. Die Seldschuken ermöglichten mit der siegreichen <a href="Schlacht_von_Manzikert" class="mw-redirect" title="Schlacht von Manzikert">Schlacht von Manzikert</a> im Jahre 1071, in deren Folge die byzantinische Verwaltung und Verteidigung Kleinasiens zusammenbrach, die <a href="T%C3%BCrkisierung_der_T%C3%BCrkei" title="Türkisierung der Türkei">türkische Landnahme Anatoliens</a>.<sup id="cite_ref-Steinbach22_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Steinbach22-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach der Eroberung weiter Teile Anatoliens durch die türkischen Stammeskrieger unter der Führung von <a href="Suleiman_ibn_Kutalmi%C5%9F" title="Suleiman ibn Kutalmiş">Suleiman ibn Kutalmiş</a>, einem seldschukischen Prinzen, machte sich dieser von den Großseldschuken unabhängig. Sowohl er als auch sein Sohn und Nachfolger <a href="K%C4%B1l%C4%B1%C3%A7_Arslan_I." title="Kılıç Arslan I.">Kılıç Arslan I.</a> wurden bei Auseinandersetzungen mit den Großseldschuken getötet, was in Kleinasien zu verworrenen Zuständen führte. Im Gefolge der Kreuzzüge konnten die Byzantiner große Teile der Halbinsel zurückerobern. Die Abkömmlinge Kılıç Arslans konnten schließlich das von Suleiman begründete <a href="Sultanat_der_Rum-Seldschuken" title="Sultanat der Rum-Seldschuken">Sultanat <i>Rum</i></a> stabilisieren, sich gegen andere türkische Konkurrenten durchsetzen und auch die byzantinische Herrschaft wieder zurückdrängen. Das Sultanat von <i>Rum</i> stellte den ersten kulturellen und politischen Höhepunkt der Türkenherrschaft in Anatolien dar.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach der Niederlage in der <a href="Schlacht_vom_K%C3%B6se_Da%C4%9F" title="Schlacht vom Köse Dağ">Schlacht vom Köse Dağ</a> (1243) geriet das Sultanat unter die Oberhoheit der Mongolen und löste sich gegen Ende des 13. Jahrhunderts schließlich auf. Während der Osten des Reiches unter direkte mongolische Herrschaft fiel, machten sich im Westen kleine türkische Fürstentümer (→ <a href="Uc" title="Uc">Uc</a>) unabhängig, die den Grenzkrieg gegen das byzantinische Reich fortsetzten und bis zum Beginn des 14. Jahrhunderts die byzantinische Herrschaft in Kleinasien mit wenigen Ausnahmen beseitigten. Eines dieser Fürstentümer war das der Osmanen, die vor den Mongolen in das Land der Rum-Seldschuken geflüchtet waren. Diese Entwicklung und die politischen Ereignisse in Zentralasien (Niederlage der Seldschuken gegen die <a href="Kara-Kitai" class="mw-redirect" title="Kara-Kitai">Kara-Kitai</a>, Eroberungen der <a href="Choresm-Schahs" class="mw-redirect" title="Choresm-Schahs">Choresm-Schahs</a> und der Eroberungszug der <a href="Mongolisches_Reich" title="Mongolisches Reich">Mongolen</a>) prägten die Einwanderung der Türken. Die Einwanderung der ogusischen Stämme, anderer türkischen Ethnien und mongolischer Elemente verlief wellenförmig von der Mitte des 11. Jahrhunderts bis in das 15. Jahrhundert hinein. Diese Gemeinschaften waren stets polyethnisch und politischen Charakters. Ihre Mitglieder waren entweder in die Gemeinschaft hineingeboren worden oder hatten sich ihr angeschlossen. Schätzungsweise trafen bis zum 12. Jahrhundert 100.000 bis 300.000 „Türken“ in Anatolien ein und trafen dort auf zwei bis drei Millionen Alteingesessene. Vermutlich stellten diese im 13. Jahrhundert in Anatolien die relative und spätestens im 15. Jahrhundert die absolute Bevölkerungsmehrheit.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einem Bericht über den Kreuzzug von <a href="Friedrich_I._(HRR)" title="Friedrich I. (HRR)">Friedrich Barbarossa</a> im Jahre 1190 <i>(Historia Peregrinorum)</i> erscheint erstmals der Begriff „Türkei“ in abendländischen Quellen. Im 13. Jahrhundert wird er in vielen europäischen Quellen verwendet. Im Arabischen ist die Bezeichnung <i>barr al-turkiyya</i> (türkisches Land, Türkei) seit Anfang des 14. Jahrhunderts belegt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Einzelheiten der religiösen, sozialen und ethnischen Umformung Kleinasiens von einem christlichen und im Wesentlichen griechischsprachigen Land in ein muslimisch und türkisch geprägtes Land sind schwer erkennbar; es handelte sich um einen über Jahrhunderte andauernden und vielschichtigen Prozess. Dieser blieb in den Jahrzehnte nach der Eroberung zunächst noch gering; noch 1255 waren nach dem Reisebericht Wilhelm von Rubrucks 90&nbsp;% der Bevölkerung im östlichen Anatolien Christen, während dann 1520 die türkischen Steuerregister in Anatolien 400 000 Christen bei 4,5 Millionen Muslimen zählten.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei diesem Akkulturationsprozess kam es auch zu vielfältigen religiösen und ethnischen Durchdringungen. Personen türkischer Herkunft machten im byzantinischen Militärdienst Karriere und stiegen (nach Konversion zum Christentum), wie die <i>Axuchoi</i>, bis in den byzantinischen Hochadel auf.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Umgekehrt finden sich unter den Vertrauten der ersten Osmanenherrscher Personen wie <a href="K%C3%B6se_Mihal" title="Köse Mihal">Köse Mihal</a> und <a href="Ewrenos" title="Ewrenos">Evrenoz Bey</a>, die bereits ausweislich ihrer Namen und auch der Überlieferung nach byzantinischer und christlicher Herkunft waren und die bereits vor ihrem Übertritt zum Islam Parteigänger der Osmanen waren. Zudem lebten bereits vor der osmanischen Eroberung Südosteuropas dort Angehörige turkvölkischer Herkunft, die teils enge, teils entferntere ethnische Verwandte der anatolischen Türken waren. Nach dem Übertritt zum Islam verschmolzen sie mit den osmanischen Eroberern; soweit sie Christen blieben, sehen einige Autoren in ihnen die Vorfahren der <a href="Gagausen" title="Gagausen">Gagausen</a>.
</p><p>Das Türkische setzte sich in der Folge rasch als Umgangssprache zwischen den einzelnen Bevölkerungsteilen durch. Das Persische war neben dem Arabischen die wichtigste Bildungs- und Literatursprache. Sämtliche Chroniken der Rumseldschuken wurden auf Persisch verfasst. Nach dem Untergang des Reichs der Rumseldschuken begann auch im offiziellen Gebrauch und in der Literatur das Türkische hervorzutreten. Als im Jahre 1277 der Herrscher der <a href="Karaman_(Beylik)" title="Karaman (Beylik)">Karaman Oğulları</a> Mehmed Bey von Konya Besitz ergriffen hatte, gab er den Befehl, dass in der Staatskanzlei nur das Türkische gebraucht werden dürfe.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ab dem 13. Jahrhundert sind anatolische Literaturerzeugnisse in türkischer Sprache erhalten, ab dem Ende des 13. Jahrhunderts gewann das Türkische auch in staatlichen Urkunden an Bedeutung.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unter der christlichen Bevölkerung waren Syrisch-Aramäisch, Armenisch und Arabisch die wichtigsten Bildungssprachen. Das Arabische wurde im Osmanischen Reich in Kadiregistern, Stiftungsurkunden und Inschriften bis zum Ende des 16. Jahrhunderts durch das Osmanische ersetzt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Begriff <i>Türk</i> oder <i>Türki</i> als Volks- oder Sprachbezeichnung war trotz der verschiedentlich pejorativen Verwendungen in historischen und literarischen Texten des Osmanischen Reiches nicht auf nomadisierende oder bäuerliche Bevölkerungsgruppen beschränkt.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Das_Osmanische_Reich">Das Osmanische Reich</h3></div>
<p>Auf die anatolischen Seldschuken folgten die türkischen Osmanen, die bald darauf große Teile Anatoliens unter ihre Herrschaft brachten und im Jahr 1453 <a href="Konstantinopel" title="Konstantinopel">Konstantinopel</a> eroberten. Mit gewaltigen Kriegszügen eroberten die Osmanen ein Reich, das von <a href="Armenien" title="Armenien">Armenien</a> bis nach <a href="Ungarn" title="Ungarn">Ungarn</a>, von der südrussischen Steppe bis nach Nordafrika reichte. Auch große Teile der arabischen Halbinsel und des Mittelmeerraums gehörten zum türkischen Imperium. Ungeachtet der am Hofe und im Militär und der Verwaltung herrschenden türkischen Sprache beruhte der osmanische Staat nicht auf einer ethnischen Grundlage, sondern war eine rein dynastische Herrschaft, die der Sultan vor allem mit den Angehörigen seines Haushalts (<i>kul:</i> rechtlich in etwa Sklaven und Freigelassene) ausübte. Die ethnische Zugehörigkeit zum Türkentum verschaffte keinen Zugang zu Macht und Reichtum, vielmehr rekrutierte sich die Schicht der leitenden Funktionäre im Wesentlichen aus zwangsverpflichteten islamisierten (siehe <i><a href="Knabenlese" title="Knabenlese">Knabenlese</a></i>) Angehörigen der nichtmuslimischen unterworfenen Völker. Nur von Außen, etwa von den Europäern, wurde der Staat als <i>Türkisches Reich</i>, seine muslimischen Bewohner als <i>Türken</i> und sein Sultan als <i>Großtürke</i> bezeichnet. Vergleichbar bezeichneten die arabischen Muslime ihre nichtarabischen Glaubensgenossen in Anatolien und in Südosteuropa als <i>Türken</i>. Ebenso hielten es die nichtmuslimischen Untertanen des Sultans. Erst in den Umbrüchen und Staatskrisen des 17. und 18. Jahrhunderts wurde das hergebrachte Rekrutierungssystem aufgegeben. Auch gebürtige Muslime konnten jetzt als <i>kul</i> in ein Verpflichtungsverhältnis zum Sultan treten, etwa ins <a href="Janitscharen" title="Janitscharen">Janitscharenkorps</a> eintreten, im Gegensatz zu den früher zwangsausgehobenen Angehörigen auch heiraten und ihren Status an ihre Nachkommen vererben. Am Ende der hierdurch angestoßenen, vielfach gebrochenen Entwicklung stand die Herausbildung des modernen türkischen Staates und der türkischen Nation.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anzahl_und_Siedlungsgebiet">Anzahl und Siedlungsgebiet</h2></div>


<p>Zu den Türken rechnen sich weltweit rund 65 Millionen Menschen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Etwa 58 Millionen Türken<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> leben vor allem in der nach ihnen benannten Republik Türkei. Als <a href="Autochthones_Volk" class="mw-redirect" title="Autochthones Volk">autochthone</a> Minderheiten sind sie auch in <a href="Zypern" title="Zypern">Zypern</a> (265.000<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) und in Südosteuropa als <a href="Balkant%C3%BCrken" title="Balkantürken">Balkantürken</a> in <a href="Bulgarien" title="Bulgarien">Bulgarien</a> (746.664,<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vor allem in den Oblasten <a href="Oblast_Kardschali" title="Oblast Kardschali">Kardschali</a>, <a href="Oblast_Rasgrad" title="Oblast Rasgrad">Rasgrad</a>, <a href="Oblast_Schumen" title="Oblast Schumen">Schumen</a>, <a href="Oblast_Targowischte" title="Oblast Targowischte">Targowischte</a> und <a href="Oblast_Silistra" title="Oblast Silistra">Silistra</a>), <a href="Griechenland" title="Griechenland">Griechenland</a> (157.000, vor allem in den Regionalbezirken <a href="Rodopi_(Regionalbezirk)" title="Rodopi (Regionalbezirk)">Rodopi</a> und <a href="Xanthi_(Regionalbezirk)" title="Xanthi (Regionalbezirk)">Xanthi</a>), <a href="Nordmazedonien" title="Nordmazedonien">Nordmazedonien</a> (79.000, vor allem in <a href="Skopje" title="Skopje">Skopje</a> und <a href="Gostivar" title="Gostivar">Gostivar</a>), <a href="Rum%C3%A4nien" title="Rumänien">Rumänien</a> (44.500,<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vor allem im <a href="Kreis_Constan%C8%9Ba" title="Kreis Constanța">Kreis Constanța</a>) und im <a href="Kosovo" title="Kosovo">Kosovo</a> (22.500,<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vor allem in <a href="Prizren" title="Prizren">Prizren</a> und <a href="Mamu%C5%A1a" class="mw-redirect" title="Mamuša">Mamuša</a>) beheimatet. Als klassische <a href="Einwanderung" title="Einwanderung">Einwanderer</a> oder <a href="Arbeitsmigration" title="Arbeitsmigration">Arbeitsemigranten</a> und deren Abkömmlinge leben sie vorwiegend in vielen europäischen Ländern, dort überwiegend in Deutschland (2.196.000), in den <a href="Niederlande" title="Niederlande">Niederlanden</a> (400.000,<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) in <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a> (224.000), aber z.&nbsp;B. auch in den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten</a> (171.818<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) und in <a href="Australien" title="Australien">Australien</a> (150.000<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Religion">Religion</h2></div>
<p>Die überwiegende Mehrheit der Türken sind sunnitische Muslime, die der <a href="Hanafiten" title="Hanafiten">hanafitischen Rechtsschule</a> folgen. Ein kleiner Teil der Türken sind sunnitische Muslime, die der <a href="Sch%C4%81fi%CA%BFiten" title="Schāfiʿiten">schafiitischen</a> oder <a href="Hanbaliten" title="Hanbaliten">hanbalitischen Rechtsschule</a> folgen oder <a href="Madhhab" title="Madhhab">rechtsschulunabhängig</a> sind. Des Weiteren gibt es <a href="Sufismus" title="Sufismus">Sufis</a> des <a href="Halveti" title="Halveti">Khalwatīya</a>-, <a href="Mevlevi" title="Mevlevi">Mawlawīya</a>-, <a href="Naqschband%C4%ABya" title="Naqschbandīya">Naqschbandīya</a>-, <a href="Q%C4%81dir%C4%ABya" title="Qādirīya">Qādirīya</a>- und <a href="Rif%C4%81%CA%BF%C4%ABya" title="Rifāʿīya">Rifāʿīya</a>-Ordens. Außerdem sind unter Türken in geringem Maße <a href="Zw%C3%B6lfer-Schia" title="Zwölfer-Schia">Zwölfer-Schiiten</a>, die hauptsächlich in den Distrikten <a href="Al-Muqdadiyya" title="Al-Muqdadiyya">al-Muqdadiyya</a>, <a href="Chanaqin" title="Chanaqin">Chanaqin</a> und <a href="Kifri" title="Kifri">Kifri</a> in der irakischen Provinz <a href="Diyala" title="Diyala">Diyala</a>, in den Distrikten Daquq, <a href="Al-Hawidscha" title="Al-Hawidscha">al-Hawidscha</a> und <a href="Kirkuk" title="Kirkuk">Kirkuk</a> in der Provinz <a href="Kirkuk_(Gouvernement)" title="Kirkuk (Gouvernement)">Kirkuk</a>, im Distrikt <a href="Tal_Afar" title="Tal Afar">Tal Afar</a> in der Provinz <a href="Ninawa" title="Ninawa">Ninawa</a>, im Distrikt Tuz in der Provinz <a href="Salah_ad-Din_(Gouvernement)" title="Salah ad-Din (Gouvernement)">Salah ad-Din</a> sowie in der türkischen Provinz <a href="%C3%87orum_(Provinz)" title="Çorum (Provinz)">Çorum</a> leben, anzutreffen.
</p><p>Darüber hinaus bekennen sich viele Türken zum <a href="Aleviten" title="Aleviten">Alevitentum</a>, insbesondere in den türkischen Provinzen <a href="Amasya_(Provinz)" title="Amasya (Provinz)">Amasya</a>, <a href="%C3%87orum_(Provinz)" title="Çorum (Provinz)">Çorum</a>, <a href="Erzincan_(Provinz)" title="Erzincan (Provinz)">Erzincan</a> und <a href="Tokat_(Provinz)" title="Tokat (Provinz)">Tokat</a> sowie im Landkreis <a href="Ad%C4%B1yaman" title="Adıyaman">Merkez</a> in der Provinz <a href="Ad%C4%B1yaman_(Provinz)" title="Adıyaman (Provinz)">Adıyaman</a>, im Landkreis <a href="%C3%87ubuk_(Ankara)" title="Çubuk (Ankara)">Çubuk</a> in der türkischen Provinz <a href="Ankara_(Provinz)" title="Ankara (Provinz)">Ankara</a>, in den Landkreisen <a href="Damal" title="Damal">Damal</a> und <a href="Hanak_(T%C3%BCrkei)" class="mw-redirect" title="Hanak (Türkei)">Hanak</a> in der Provinz <a href="Ardahan_(Provinz)" title="Ardahan (Provinz)">Ardahan</a>, in den Landkreisen <a href="Edremit_(Bal%C4%B1kesir)" title="Edremit (Balıkesir)">Edremit</a> und <a href="Bal%C4%B1kesir" title="Balıkesir">Merkez</a> in der Provinz <a href="Bal%C4%B1kesir_(Provinz)" title="Balıkesir (Provinz)">Balıkesir</a>, im Landkreis <a href="%C5%9Eenkaya" title="Şenkaya">Şenkaya</a> in der Provinz <a href="Erzurum_(Provinz)" title="Erzurum (Provinz)">Erzurum</a>, in den Landkreisen <a href="Eski%C5%9Fehir" title="Eskişehir">Merkez</a> und <a href="Seyitgazi" title="Seyitgazi">Seyitgazi</a> in der Provinz <a href="Eski%C5%9Fehir_(Provinz)" title="Eskişehir (Provinz)">Eskişehir</a>, im Landkreis <a href="Yavuzeli" title="Yavuzeli">Yavuzeli</a> in der Provinz <a href="Gaziantep_(Provinz)" title="Gaziantep (Provinz)">Gaziantep</a>, im Landkreis <a href="Selim_(T%C3%BCrkei)" title="Selim (Türkei)">Selim</a> in der Provinz <a href="Kars_(Provinz)" title="Kars (Provinz)">Kars</a>, in den Landkreisen <a href="Delice" title="Delice">Delice</a> und <a href="Sulakyurt" title="Sulakyurt">Sulakyurt</a> in der Provinz <a href="K%C4%B1r%C4%B1kkale_(Provinz)" title="Kırıkkale (Provinz)">Kırıkkale</a>, im Landkreis <a href="Kof%C3%A7az" title="Kofçaz">Kofçaz</a> in der Provinz <a href="K%C4%B1rklareli_(Provinz)" title="Kırklareli (Provinz)">Kırklareli</a>, im Landkreis <a href="K%C3%BCtahya" title="Kütahya">Merkez</a> in der Provinz <a href="K%C3%BCtahya_(Provinz)" title="Kütahya (Provinz)">Kütahya</a>, in den Landkreisen <a href="Arguvan" title="Arguvan">Arguvan</a>, <a href="Do%C4%9Fan%C5%9Fehir" title="Doğanşehir">Doğanşehir</a>, <a href="Hekimhan" title="Hekimhan">Hekimhan</a> und <a href="Kuluncak" title="Kuluncak">Kuluncak</a> in der Provinz <a href="Malatya_(Provinz)" title="Malatya (Provinz)">Malatya</a>, im Landkreis <a href="Salihli" title="Salihli">Salihli</a> in der Provinz <a href="Manisa_(Provinz)" title="Manisa (Provinz)">Manisa</a>, im Landkreis <a href="Hac%C4%B1bekta%C5%9F" title="Hacıbektaş">Hacıbektaş</a> in der Provinz <a href="Nev%C5%9Fehir_(Provinz)" title="Nevşehir (Provinz)">Nevşehir</a>, im Landkreis <a href="Ladik_(Samsun)" title="Ladik (Samsun)">Ladik</a> in der Provinz <a href="Samsun_(Provinz)" title="Samsun (Provinz)">Samsun</a>, in den Landkreisen <a href="G%C3%BCr%C3%BCn" title="Gürün">Gürün</a>, <a href="Hafik" title="Hafik">Hafik</a>, <a href="Kangal_(Sivas)" title="Kangal (Sivas)">Kangal</a>, <a href="Sivas" title="Sivas">Merkez</a>, <a href="%C5%9Eark%C4%B1%C5%9Fla" title="Şarkışla">Şarkışla</a>, <a href="Ula%C5%9F" title="Ulaş">Ulaş</a>, <a href="Y%C4%B1ld%C4%B1zeli" title="Yıldızeli">Yıldızeli</a> und <a href="Zara_(Sivas)" title="Zara (Sivas)">Zara</a> in der Provinz <a href="Sivas_(Provinz)" title="Sivas (Provinz)">Sivas</a>, in den Landkreisen <a href="Akda%C4%9Fmadeni" title="Akdağmadeni">Akdağmadeni</a>, <a href="Ayd%C4%B1nc%C4%B1k_(Yozgat)" title="Aydıncık (Yozgat)">Aydıncık</a>, <a href="%C3%87ekerek" title="Çekerek">Çekerek</a>, <a href="Yozgat" title="Yozgat">Merkez</a> und <a href="Sorgun" title="Sorgun">Sorgun</a> in der Provinz <a href="Yozgat_(Provinz)" title="Yozgat (Provinz)">Yozgat</a> sowie in den Gemeinden <a href="Chaskowo" title="Chaskowo">Chaskowo</a> und Mineralni bani in der bulgarischen Provinz <a href="Oblast_Chaskowo" title="Oblast Chaskowo">Oblast Chaskowo</a>, in der Gemeinde <a href="Momtschilgrad" title="Momtschilgrad">Momtschilgrad</a> in der <a href="Oblast_Kardschali" title="Oblast Kardschali">Oblast Kardschali</a>, in den Gemeinden <a href="Kubrat_(Stadt)" title="Kubrat (Stadt)">Kubrat</a> und <a href="Isperich" title="Isperich">Isperich</a> in der <a href="Oblast_Rasgrad" title="Oblast Rasgrad">Oblast Rasgrad</a>, in der Gemeinde <a href="Dulowo" title="Dulowo">Dulowo</a> in der <a href="Oblast_Silistra" title="Oblast Silistra">Oblast Silistra</a> und in der Gemeinde <a href="Kotel" title="Kotel">Kotel</a> in der <a href="Oblast_Sliwen" title="Oblast Sliwen">Oblast Sliwen</a>. Die alevitischen <a href="T%C3%BCrken_in_Bulgarien" title="Türken in Bulgarien">Türken Bulgariens</a> werden auch <a href="Alianen" title="Alianen">Alianen</a> genannt. Gemäß dem Zensus von 2011 gab es 27.407 Aleviten und Schiiten in Bulgarien.<sup id="cite_ref-2011census_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-2011census-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ferner gibt es einige wenige <a href="Bahaitum" title="Bahaitum">Bahais</a>, <a href="Christ" class="mw-redirect" title="Christ">Christen</a>, <a href="T%C3%BCrkische_Juden" title="Türkische Juden">Juden</a>, <a href="Tengrismus" title="Tengrismus">Neo(gök)tengristen</a> und <a href="Konfessionslosigkeit" title="Konfessionslosigkeit">Konfessionslose</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_t%C3%BCrkischer_Bev%C3%B6lkerungsanteile_nach_Staat" title="Liste türkischer Bevölkerungsanteile nach Staat">Liste türkischer Bevölkerungsanteile nach Staat</a></li>
<li><a href="T%C3%BCrken_in_Deutschland" class="mw-redirect" title="Türken in Deutschland">Türken in Deutschland</a></li>
<li><a href="T%C3%BCrken_in_%C3%96sterreich" title="Türken in Österreich">Türken in Österreich</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Peter_Benjamin_Golden" title="Peter Benjamin Golden">Peter Benjamin Golden</a>: <i>An Introduction to the History of the Turkic Peoples: Ethnogenesis and State-Formation in Medieval and Early Modern Eurasia and the Middle East.</i> Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1992, ISBN 978-3-447-03274-2.</li>
<li><a href="Bodo_Guthm%C3%BCller" title="Bodo Guthmüller">Bodo Guthmüller</a>, <a href="Wilhelm_K%C3%BChlmann" title="Wilhelm Kühlmann">Wilhelm Kühlmann</a>: <i>Europa und die Türken in der Renaissance.</i> Niemeyer, Tübingen 2000, ISBN 978-3-484-36554-4.</li>
<li><a href="Klaus_Kreiser" title="Klaus Kreiser">Klaus Kreiser</a>, <a href="Christoph_K._Neumann" title="Christoph K. Neumann">Christoph K. Neumann</a>: <i>Kleine Geschichte der Türkei.</i> 2., aktualisierte und erweiterte Ausgabe. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010678-5.</li>
<li><a href="Udo_Steinbach" title="Udo Steinbach">Udo Steinbach</a>: <i>Geschichte der Türkei.</i> 4., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-44743-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4061165-6">Literatur von und über Türken</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Carter Vaughn Findley, „The Turks in World History“, Oxford University Press, 2005, S. 39</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Peter_Benjamin_Golden" title="Peter Benjamin Golden">Peter Benjamin Golden</a>: Artikel <i>Turks, Abschnitt I: History, Unterabschnitt 2: The tribal history of the Central Asian Turks.</i> In <a href="Encyclopaedia_of_Islam" title="Encyclopaedia of Islam">Encyclopaedia of Islam</a>, Volume X, S. 689: <i>The name Türk spread as a political designation during the period of Göktürk imperial hegemony to their subject Turkic and non-Turkic peoples. Subsequently, it was adopted as a generic ethnonym designating most if not all of the Turkic-speaking tribes in Central Asia by the Muslim peoples with whom they came into contact.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Udo_Steinbach" title="Udo Steinbach">Udo Steinbach</a>: Geschichte der Türkei, S. 8 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=DMQZWvzG0TsC&amp;q=steinbach+udo">Online</a> in der Google-Buchsuche)</span>
</li>
<li id="cite_note-Steinbach17-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Steinbach17_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Udo_Steinbach" title="Udo Steinbach">Udo Steinbach</a>: <i>Die Türkei im 20. Jahrhundert</i>, Bergisch Gladbach 1996, S. 17</span>
</li>
<li id="cite_note-Steinbach22-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Steinbach22_5-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Steinbach (1996), S. 22</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Steinbach (1996), S. 23</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Klaus_Kreiser" title="Klaus Kreiser">Klaus Kreiser</a>: Der Osmanische Staat 1300–1922. München 2001, S. 5</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus Kreiser in: Kreiser und Neumann: <i>Kleine Geschichte der Türkei.</i> Stuttgart 2003, S. 54</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Jürgen Mirow: <i>Imperien Im Kopf. Wie große Reiche Kulturen und Identitäten formten</i>, Berlin 2025, ISBN 978-3-86408-348-8, S. 94, 98f.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Winfried Hecht, <i>Das Zeitalter der Komnenen</i> in: Franz Georg Maier (Hrsg.): <i>Byzanz</i> (Fischer Weltgeschichte Band 13), S. 234–301, S. 260, 270</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Mehmet_Fuat_K%C3%B6pr%C3%BCl%C3%BC" title="Mehmet Fuat Köprülü">Köprülüzāde Meḥmed Fuʾād</a>, Art. <i>Türken</i>, Abschnitt B III <i>Die osmanisch-türkische Literatur</i> in <i><a href="Enzyklopaedie_des_Islam" class="mw-redirect" title="Enzyklopaedie des Islam">Enzyklopaedie des Islam</a></i>, Band IV, S-Z, Leiden/Leipzig 1934, S. 1011</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Köprülüzāde Meḥmed Fuʾād, Art. <i>Türken</i>, Abschnitt B III <i>Die osmanisch-türkische Literatur</i> in <i>Enzyklopaedie des Islam</i>, Band IV, S-Z, Leiden/Leipzig 1934, S. 1012</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus Kreiser in: Kreiser und Neumann: Kleine Geschichte der Türkei. Stuttgart 2003, S. 51 ff.</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus Kreiser: Der Osmanische Staat 1300–1922. München 2001, S. 2</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Helmut König, Manfred Sicking: <i>Gehört die Türkei zu Europa?</i> Bielefeld 2005, S. 137</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170702111626/https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/tu.html">Central Intelligence Agency. The World Factbook: Turkey</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 2. Juli 2017 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://countrystudies.us/turkey/27.htm">Turkey: A Country Study</a></span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.nsi.bg/Census/Ethnos.htm">Zensus in Bulgarien am 1. März 2001</a></span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140924094539/https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/ro.html">Central Intelligence Agency</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 24. September 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20081217230813/http://www.ks-gov.net/esk/esk/pdf/english/general/kosovo_figures_05.pdf">Kosovo in figures 2005</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 17. Dezember 2008 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Ffactfinder.census.gov%2Fservlet%2FDTTable%3F_bm%3Dy%26-geo_id%3DD%26-ds_name%3DD%26-_lang%3Den%26-redoLog%3Dfalse%26-mt_name%3DACS_2002_EST_G2000_PCT026">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">12.&nbsp;Februar 2020</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9.&nbsp;Juli 2008</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AT%C3%BCrken&amp;rft.title=U.S.+Census+Tables&amp;rft.description=U.S.+Census+Tables&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Farchive.today%2F20200212052112%2Fhttp%3A%2F%2Ffactfinder.census.gov%2Fservlet%2FDTTable%3F_bm%3Dy%26-geo_id%3DD%26-ds_name%3DD%26-_lang%3Den%26-redoLog%3Dfalse%26-mt_name%3DACS_2002_EST_G2000_PCT026&amp;rft.creator=U.S.+Census+Bureau%3B+American+FactFinder&amp;rft.date=&amp;rft.source=http://factfinder.census.gov/servlet/DTTable?_bm=y&amp;-geo_id=D&amp;-ds_name=D&amp;-_lang=en&amp;-redoLog=false&amp;-mt_name=ACS_2002_EST_G2000_PCT026">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090225081535/http://www.turkishembassy.org.au/assets/docs/National_day.pdf">Turkish Embassy AU</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 25. Februar 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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